Die Dämonen - Scherben der Ahnen

Die Dämonen

Die Dämonen

Auszug aus dem „siebten Kompendium“ von Drogbur Bulduar – Hoher Magistrat des Magierordens – Drittes Zeitalter

Die Dämonen sind das personifizierte Böse in dieser Welt. Wobei ich mir nicht einmal sicher bin, ob sie überhaupt von dieser Welt stammen. Ich hatte nie die Gelegenheit einen Dämonen studieren zu können. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob dies Pech oder doch eher eine glückliche Fügung ist. Nach den Übermittlungen und Berichten von tapferen Kriegern sind diese nur an Chaos, Tod und Zerstörung interessiert. Somit erachte ich als äußerst unwahrscheinlich, dass ich eine Konversation mit einem solchen Wesen hätte führen können.

Es gibt verschiedene Arten von Dämonen. Die große Masse wird in der Regel als willenlose Tiere beschrieben, die einem Dämonenlord folgen. Dazwischen gibt es noch die Zuchtmeister. Diesen Namen habe ich mir erlaubt zu wählen, da diese Dämonen, den Beschreibungen nach, die große Masse an unheiligen Geschöpfen in der Schlacht vorantreiben. Dabei scheinen ihnen Verluste oder völlig aussichtslose Schlachten nichts auszumachen. Nur allzu gern sterben sie auf dem Schlachtfeld. Hierbei ist fraglich, ob sie die Möglichkeit selbst zu töten antreibt oder ihnen jeglicher Selbsterhaltungstrieb fehlt.

Was die Dämonen Lords angeht, so werden diese in mannigfaltigsten Formen, Größen und Farben beschrieben. Allen Darstellungen sind nur die Grässlichkeit und angsteinflößende Wirkung gemein. So sind manche übersät mit Augen oder Münder aus denen scharfe Reißzähne ragen. Andere haben klaffende Wunden aus denen unerlässlich grüner Schleim tropft. Unnatürliche erscheinende Verbindungen von Körperteilen wie Hufe und ein massiver Unterkörper, der an ein Pferd erinnert und den Kopf einer Schlange sowie den Schwanz eines Alligators ist nur ein paar der unbegreiflichen Beschreibungen dieser Wesen.

Die Dämonen sind im Allgemeinen fähig in der schwarzen Magie wie sie auch von den Hexenmeistern ausgeübt wird. Hierbei sind die niederen Dämonen wohl, ähnlich wie die seltenen magischen Tiere in Alandria, instinktiv dazu in der Lage diese unheilige Magie für sich zu nutzen. Sie ist zwar bei weitem schwächer als die der Lords oder die eines Magiers, doch sollte im Kampf niemals unterschätzt werden. Beschrieben wurde mir unter anderem unnatürliche Kraft den Gegner zu Schwächen.

Die Beweggründe und Absichten der Dämonen sind bis heute schleierhaft. Hier verweise ich auf meine vorherige These, dass ihnen Leid unter Lebewesen eine gewisse Genugtuung bietet.

Ich werde weitere Nachforschungen in diesem Bereich betreiben und hoffe in Zukunft weitere Erkenntnisse niederschreiben zu können.

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