Die Urluka

Die Urluka

Auszug aus dem „achten Kompendium“ von Drogbur Bulduar – Hoher Magistrat des Magierordens – Drittes Zeitalter 

Über die Urluka zu schreiben ist wohl eines meiner größten Herausforderungen. Nicht nur, dass ich mich erst dazu durchringen musste, sondern auch, da ich kaum verlässliche Informationen über diese Kreaturen gefunden habe. Zwar wurde mir Zugang zu einem Verließ gewährt, wo ich die Möglichkeit hatte mir persönlich ein Bild über diese Wesen zu machen, jedoch bekam ich während dieser Zeit kaum mehr als sinnlose Worte auf meine Fragen. Eher überzeugte mich die Zusammenkunft davon, dass diese Wesen hauptsächlich instinktiv handeln. Wie die Hexenmeister und Orks es immer wieder bewerkstelligen diese Kreaturen zu organisieren und für sie kämpfen zu lassen stellt mich zugegebenermaßen vor ein Rätsel.

Auch verwundert es mich, wie diese grauen, unförmigen Wesen überhaupt in der Lage sind zu überleben. Nicht nur, dass ihre Hände zwischen zwei und fünf Finger sowie Daumen besitzen, sind ihre Gliedmaßen in der Regel verschieden lang. Sie sind gerade mal ein Zentner schwer und ein gutes Stück kleiner als die Menschen. Nur durch ihre schiere Masse werden sie zu einem ernstzunehmenden Gegner.

Ob und inwiefern sie sich untereinander organisieren erschließt sich mir nicht. Die Gruppe, welche ich in Gefangenschaft studieren konnte, erinnerte mich, hauptsächlich wegen der messerscharfen Zähne – sofern noch vorhanden – an ein Rudel primitiver Raubtiere, die sich aber stets gegenseitig attackieren, ohne dass ein Alpha erkennbar gewesen wäre.

gerne ich auch mehr über die Urluka berichten würde, kann ich lediglich darauf vertrösten, dass es sich um die wohl primitivste Lebensform neben den Tieren Alandrias handelt. Aber ich weise ausdrücklich darauf hin, dass man diese Kreaturen keinesfalls unterschätzen darf, da sie häufig in großen Massen auftreten, wodurch sie zu einer ernsthaften Gefahr werden können.